{"id":3908,"date":"2018-10-25T09:44:50","date_gmt":"2018-10-25T07:44:50","guid":{"rendered":"https:\/\/maryon.ch\/liegenschaften\/vollgut\/projektentwicklung\/"},"modified":"2024-07-24T11:30:53","modified_gmt":"2024-07-24T09:30:53","slug":"projektentwicklung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/maryon.ch\/fr\/immeubles\/vollgut\/projektentwicklung\/","title":{"rendered":"Projektentwicklung"},"content":{"rendered":"<p>Ziel der VOLLGUT-Projektentwicklung ist es, bei langfristigen Nutzungsperspektiven gesicherte Bleibe und damit Entfaltungsraum f\u00fcr gemeinwohlorientierte Inhalte anbieten zu k\u00f6nnen, insbesondere den Standort f\u00fcr eine sozialvertr\u00e4gliche Entwicklung im Kiez nutzbar zu machen.<\/p>\n<h3 id=\"ertuechtigung\">Ert\u00fcchtigung des Bestands<\/h3>\n<p>Die bestehenden\u00a0vier Kellergeschosse, die sich unter der heutigen Kartbahn befinden, bieten auf insgesamt ca. 30.000\u00a0Quadratmeter R\u00e4ume mit unterschiedlichen H\u00f6hen zwischen 2,5 und 6 Meter. Davon sind nur ca. 20.000\u00a0Quadratmeter bereits in Nutzung, gr\u00f6sstenteils als Lagerraum. W\u00e4hrend fr\u00fcher nur ortskundige Brauereiangestellte die dunklen G\u00e4nge betraten, gilt es nun, die f\u00fcr Bierf\u00e4sser errichteten Geb\u00e4ude nutzbar zu machen f\u00fcr eine komplett neue Art von Nutzung, die ein Vielfaches an Personen ins Geb\u00e4ude bringt. Wir brauchen\u00a0drei neue Treppenh\u00e4user und diverse Verbindungswege, um eine durchl\u00e4ssige bauliche Erschliessung aller R\u00e4ume herzustellen. Zuk\u00fcnftig wird es\u00a0drei Haupteing\u00e4nge geben, alle R\u00e4ume werden von allen Seiten aus erreichbar sein und sehr gut auch gemeinsam von mehreren Organisationen genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Sanierung des Neckarhofgeb\u00e4udes<\/h3>\n<p>Das Neckarhofgeb\u00e4ude bietet gute Anlieferm\u00f6glichkeiten, gleichzeitig wird die gesch\u00fctzte Situation f\u00fcr diverse Aktivit\u00e4ten im Aussenraum genutzt. Ein Hof kann mehr sein als nur Parkplatz.<\/p>\n<h3>Neubau-Erg\u00e4nzung am Rollberghof<\/h3>\n<p>Der Rollberghof und angrenzende Lagerr\u00e4ume sollen mit einem B\u00fcrogeb\u00e4ude \u00fcberbaut werden, so dass st\u00e4dtebaulich eine sogenannte Blockrandschliessung die Fassaden an der Rollbergstrasse erg\u00e4nzt. Hier soll die Bundesgesch\u00e4ftsstelle der Umweltschutzorganisation BUND e.V. ihre neue Bleibe finden. Ausserdem wird an dieser Stelle der S\u00fcdeingang als eine der drei Hauptadressen zum gesamten VOLLGUT entstehen. SchwuZ und VOLLGUTLAGER haben nach wie vor ebenfalls hier ihren direkten Zugang. Die Planungen sind\u00a0noch im Ideen-Status.<\/p>\n<h3>Neubau-Erg\u00e4nzung auf der Kartbahn-Ebene<\/h3>\n<p>In etwas\u00a0f\u00fcnf Jahren wird die heutige Kartbahn voraussichtlich einer neuen baulichen Struktur weichen m\u00fcssen, die sich zwischen die alten Hallen-Tr\u00e4ger sortiert. Hier sollen haupts\u00e4chlich Kleingewerbe, Produktion, Werkst\u00e4tten, Ateliers entstehen. Auch diese Planungen sind\u00a0noch im Ideen-Status.<\/p>\n<h3>Freifl\u00e4che und G\u00e4rkeller<\/h3>\n<p>Auf der Freifl\u00e4che zwischen der heutigen Kartbahn und den Erbbaurechtsgrundst\u00fccken ALLTAG und Circular Economy House, flankiert vom benachbarten Kindl-Zentrum f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, ist seit der \u00dcbernahme durch die Stiftung Edith Maryon aus der bisherigen Industrie-Brache ein \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Ort entstanden. Auftakt dazu war die Herstellung der \u00f6ffentlichen Durchwegung mit Anbindung an die Neckarstrasse durch die neu errichtete Kindl-Treppe, die die Eigent\u00fcmerin in Finanzierungs-Partnerschaft mit dem Senat erbaut hat. Im Au\u00dfenraum ist mit dem Stadtgarten des Zuhause e.V. ein bunter Mitmach- und Entspannungsort entstanden. In der Mitte des Stadtgartens wurde im Sommer 2018 von Studierenden der Technischen Universit\u00e4t Berlin laborhaft ein tempor\u00e4rer Pavillon errichtet, der zu 88 Prozent\u00a0aus recycelten Baumaterialien besteht. Neben der Nutzung als Baub\u00fcro und Infozentrale stellt die Eigent\u00fcmerin Freifl\u00e4che und Pavillon f\u00fcr gemeinwohlorientierte Nutzungen zur Verf\u00fcgung. Er dient Nutzern und Nachbarn des VOLLGUT-Areals als Ort des Austausches, Arbeitens und der Zusammenkunft.<\/p>\n<p>Unter dieser Freifl\u00e4che liegt der ehemalige G\u00e4rkeller der Brauerei. Im Sommer 2018 startete die Projektleitung einen Beteiligungsprozess zur Entwicklung des G\u00e4rkellers. Der Eigent\u00fcmerin ist es wichtig, das VOLLGUT-Areal mit der Umgebung zu verzahnen und zu untersuchen, inwieweit hier ein Modellprojekt f\u00fcr eine anwohnergetragene Quartiersentwicklung entstehen k\u00f6nnte. Am 23. Mai 2018 fand ein erstes, unverbindliches Treffen mit interessierten Vereinen und Sportakteuren aus dem Kiez statt. Die W\u00fcnsche und Anregungen der Teilnehmer*innen flossen\u00a0in eine Potentialanalyse ein, die\u00a0die Grundlage\u00a0f\u00fcr das erste \u00f6ffentliche &#8220;G\u00e4rkellergespr\u00e4ch&#8221; am 27. August 2018 bildete.<\/p>\n<p>Die Untersuchung hat gezeigt, dass der G\u00e4rkeller ein schlummerndes Potenzial auf bzw. unter dem VOLLGUT-Areal darstellt: ein Potenzial f\u00fcr soziale und andere\u00a0Kieznutzungen, f\u00fcr g\u00fcnstige R\u00e4ume, f\u00fcr Begegnungen und Treffpunkte, f\u00fcr \u201e\u00dcbe-R\u00e4ume\u201c, die im Kleinen\u00a0bzw. exemplarisch Experimente erm\u00f6glichen u.a.m. Aus dem Feedback zum ersten G\u00e4rkellergespr\u00e4ch ergibt sich der Eindruck, dass einige der Anlieger*innen die Chance sehen, in diesem Bereich mit zu denken und mit zu entwickeln. Daher soll dem ersten noch ein weiteres G\u00e4rkellergespr\u00e4ch folgen, bei dem diejenigen, die daran Interesse haben, die Gelegenheit bekommen, ihre Ideen vorzustellen. Dies w\u00fcrde nicht nur erm\u00f6glichen, die Entwicklungsverantwortung auf mehrere Schultern und Akteur*innen zu verteilen, sondern auch, den Prozess zu nutzen, um verschiedene Zeithorizonte zu identifizieren (kurz-, mittel- und langfristig).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/maryon.ch\/liegenschaft\/vollgut\/\">Zur\u00fcck zur Vollgut Projekt\u00fcbersicht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ziel der VOLLGUT-Projektentwicklung ist es, bei langfristigen Nutzungsperspektiven gesicherte Bleibe und damit Entfaltungsraum f\u00fcr gemeinwohlorientierte Inhalte anbieten zu k\u00f6nnen, insbesondere den Standort f\u00fcr eine sozialvertr\u00e4gliche Entwicklung im Kiez nutzbar zu machen. 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